28.02.2025
Stadtwerke Bernau statten Haushalte mit intelligenten Zählern aus
Presseinformation der Stadtwerke Bernau GmbH
Ganz schön smart
Stadtwerke Bernau statten Haushalte mit intelligenten Zählern aus – Gesetzgeber regelt den Einbau von Smart Meter
BERNAU BEI BERLIN. Der nächste Schritt der Energiewende steht bevor: Die Stadtwerke Bernau beginnen ab Juni mit dem Einbau sogenannter Smart Meter. „Als zuständiger Messstellenbetreiber statten wir die Haushalte nach und nach mit intelligenten Zählern aus", berichtet Felix Röhl, Teamleiter Netzservice bei den Stadtwerken Bernau. „Wir starten mit den Kundinnen und Kunden, die laut Gesetz verpflichtet sind. Unser Ziel ist es in diesem Jahr etwa 500 neue Zähler einzubauen". Betroffene Haushalte erhalten Anfang März Post. Wer sich darüber hinaus für einen Smart Meter interessiert, kann sich direkt bei den Stadtwerken Bernau informieren und gegebenenfalls eine vorzeitige, kostenpflichtige Umrüstung beantragen.
Gesetzgeber regelt den Einbau
Mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende hat der Gesetzgeber den Rechtsrahmen für den Smart-Meter-Rollout grundlegend überarbeitet, vereinfacht und entbürokratisiert. Alle Stromkunden mit einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh/Jahr und Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von über sieben Kilowatt werden ab sofort verpflichtend mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet. Hinzu kommen alle Haushalte die eine steuerbare Verbrauchseinrichtung betreiben. Dazu zählen Wärmepumpen, Wallboxen, Speicher oder Klimageräte. Gegenwärtig betrifft dies sieben Prozent der Bernauer Stadtwerke-Haushalte.
Smart Meter messen kontinuierlich den Energieverbrauch und senden die Daten automatisch und sicher an die Stadtwerke Bernau. „Auf diese Weise entfallen Ablesetermine vor Ort und Fehler werden vermieden. Der Stromverbrauch wird transparenter und verbrauchsintensive Geräte können leichter identifiziert werden", listet Felix Röhl die Vorteile auf. „Zudem wird das Stromnetz besser ausgelastet, indem wir Erzeugung und Verbrauch besser aufeinander abstimmen."