16.12.2019
Weihnachtszauber mit Lebkuchenhaus und Baustellenführungen
Vier Tage Weihnachtszauber gab es bis zum dritten Advent in Bernau zu erleben. Nach der Eröffnung durch eine Glühwürmchen-Parade am 12. Dezember gab es viele weitere Höhepunkte.
Am 13. Dezember folgten viele Bernauerinnen und Bernauer der Einladung und nahmen an den Führungen durch das neue Rathaus teil. Bereits vor der ersten Führung standen die Bernauerinnen und Bernauer Schlange. In Gruppen bis zu 30 Personen wurden sie vom Bürgermeister und Mitarbeitern des städtischen Bauamtes durch die gesamte Baustelle geführt, bis hoch auf die Dachterrasse. Sie konnten in die einzelnen Räume blicken und ihre Fragen zum neuen Verwaltungssitz stellen. Im dritten Quartal 2020 wird das Neue Rathaus eingeweiht. Dann wird die Stadtverwaltung kompakt im Zentrum der Stadt im alten und im Neuen Rathaus zu finden sein. Anschließend durften die Gäste des Weihnachtsmarktes und die Teilnehmer der Rathausführungen vom Lebkuchenhaus naschen, das Bertram Franke und seine ganze Familie in mühevoller Arbeit an vier Tagen kreiert hatten. Der Inhaber der Traditionsbäckerei Cornelius hat gemeinsam mit Mitarbeitern, seiner Frau und seinen Kindern das 85 mal 85 Zentimeter große Lebkuchenhaus in Form des neuen Rathauses geschaffen. Mehr als 30 Kilogramm wog das leckere Bauwerk in Miniatur. „Ich freue mich, dass das Haus so gut ankommt. Ein so großes Lebkuchenhaus hatte ich auch noch nie gebacken“, so Bertram Franke. Gemeinsam mit dem Bürgermeister André Stahl und den Töchtern Helena und Naemi Franke schnitt er das Haus an und verteilte es an die Bernauer. Innerhalb kürzester Zeit war es verteilt und verputzt.
An den vier Tagen Weihnachtsmarkt tümmelten sich wieder Tausende Besucher durch die Gassen und Straßen der beleuchteten Innenstadt. Überall duftete es nach Punsch, Quarkbällchen und anderen weihnachtlichen Leckereien. Auf der Hauptbühne in der Brauerstraße gab es ein abwechslungsreiches Programm mit den Bernauer Briganten, Kita-Chören. Es gab Märchen, Bastelmöglichkeiten und Handwerk zu bestaunen. Rund 60 Händler und Gastronomen boten ihre Waren feil. Es wurde erzählt, geschlemmt, gelacht und auch gesungen. So hatten die Bernauer Sänger wie seit vielen Jahren wieder auf den Steintorvorplatz zum gemeinsamen Weihnachtssingen geladen, eine Tradition, die von vielen Bernauern gern angenommen wird. „Das gemeinsame Weihnachtssingen ist eine wunderbare Möglichkeit, sich auf die besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen“, so Bürgermeister André Stahl.
Wie in den vergangen Jahren war 2019 der Weihnachtsmarkt mehr als gut besucht. „Deshalb werden wir in der Verwaltung nun prüfen, ob der Weihnachtsmarkt im kommenden Jahr über einen längeren Zeitraum stattfinden sollte“, so der Bürgermeister. In jedem Fall wird sich die Platzsituation im kommenden Jahr mit der wegfallenden Baustelle entspannen.