29.09.2007
"Kreisel" im Blumenhag ist fertig
„Kreisel“ im Blumenhag ist fertig„Allzeit unfallfreies Fahren“ wünschte Walter Matthesius von der Eurovia VBU GmbH am Mittwoch bei der offiziellen Freigabe des Kreisverkehrsplatzes im Blumenhag. Mit dabei waren auch zahlreiche Anwohner, die sich freuten, dass der Kreisel nach viereinhalb Monaten Bauzeit wie geplant im September fertig wurde. Bürgermeister Hubert Handke wies darauf hin, dass dies der erste „kommunal gebaute Kreisverkehr in Bernau“ ist. Die acht Meter breite Kreisfahrbahn ist asphaltiert und hat einen überfahrbaren gepflasterten Innenring für den Schwerlastverkehr. Die behindertengerecht ausgebauten Gehwege wurden mit Betonsteinen gepflastert. „Mit der noch vorzunehmenden Bepflanzung der Mittelinsel wollen wir dem blumigen Charakter des Blumenhags gerecht werden“, versicherte das Stadtoberhaupt. Als Ersatz für gefällte sollen auch neue Bäume gepflanzt werden.
Neu angelegt sind die DSD-Containerstellplätze, die noch umzäunt werden. „Zum Entladen wurden in der Straße im Blumenhag und in der Enzianstraße Längsstellflächen mit Zeitbeschränkung angelegt“, so Bauamtsleiter Manfred Thurn.
Alles in allem wurden etwa 2.490 Quadratmeter Straße neu befestigt. Die Kosten für den Straßenbau, die Beleuchtung, die Regenentwässerung und die Trinkwasserleitung betragen etwa 386.000 €.
„In der Vergangenheit war der Knotenpunkt Im Blumenhag, Enzian-, Rosen- und Edelweißstraße sehr unübersichtlich und in einem schlechten baulichen Zustand. Es gab ringsherum keine Gehwegverbindungen, was insbesondere die Schulwegsicherung erschwerte. Die Ableitung des Regenwassers war ebenfalls mangelhaft. Die Stadtverordnetenversammlung hatte daraufhin im Januar dieses Jahres den Ausbau zum Kreisverkehrsplatz beschlossen“, so Bauamtsleiter Manfred Thurn, der sich freute, dass der Kreisel termingerecht und auch vor Beginn der Bauarbeiten am „Knoten Forum“ fertiggestellt wurde.
Bildtext:
Anwohnerin Gisela Leibe machte es sichtlich Freude, das Band durchzuschneiden. Bürgermeister Hubert Handke und sein Stellvertreter Eckhard Illge waren mit dem Rad zur Verkehrsfreigabe gekommen.